09-04-2026, 06:58
Die Philippinen könnten ein wichtiger Produzent für wichtige Mineralien werden. Nach dem Bericht eines Think Thanks in den USA haben die Philippinen die viertgrößten Kupferreserven der Welt, die fünftgrößten Nickellagerstätten und etwa 1 Billion US-Dollar an Gold, Zink und Silber, so die Autoren.
Damit könnten sie die Dominanz von China in diesem Sektor verringern.
Die USA und Japan würden die Philippinen gern dabei unterstützen. Hierfür wäre aber erforderlich, dass die Philippinen die dortige enorme Bürokratie abbauen und auch die Korruption entschlossener bekämpfen. Dann könnten entsprechende Investoren ins Land kommen. Gespräche hat es schon gegeben.
Übersetzt
Fazit von Alvin Camba, ein Mitarbeiter der Indo-Pacific Security Initiative des Atlantic Council:
Übersetzt:
Ausführlicher Artikel:
South China Morning Post
Dagegen, dass die Philippinen Korruption bekämpfen sollen und überbordende Bürokratie, ist sicher nichts einzuwenden. Allerdings müssen sie aufpassen, dass das Land nicht durch ausländische Firmen bei der Gewinnung von Mineralien zerstört wird. Wir hatten 2005 in Albay einen australischen Investor, der eine Goldmine betrieb und schädlichste Chemikalien in die Natur und ins Meer geleitet hat, was zu Vergiftungen und zu Fischsterben geführt hatte.
Übersetzt:
Quelle
Wenn auch natürlich das Geld für die Philippinen winkt, so gilt es, solche Folgen unbedingt zu vermeiden.
Damit könnten sie die Dominanz von China in diesem Sektor verringern.
Die USA und Japan würden die Philippinen gern dabei unterstützen. Hierfür wäre aber erforderlich, dass die Philippinen die dortige enorme Bürokratie abbauen und auch die Korruption entschlossener bekämpfen. Dann könnten entsprechende Investoren ins Land kommen. Gespräche hat es schon gegeben.
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Zitat:US-Außenminister Marco Rubio, die philippinische Außenministerin Maria Theresa Lazaro und die damalige japanische Außenministerin Iwaya Takeshi haben bei ihrem Treffen in Kuala Lumpur im vergangenen Jahr kritische Mineralien als Schlüsselbereich für die zukünftige Zusammenarbeit hervorgehoben.
Fazit von Alvin Camba, ein Mitarbeiter der Indo-Pacific Security Initiative des Atlantic Council:
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Zitat:"Bis die Kosten für die Geschäftstätigkeit sinken und die Investoren darauf vertrauen, dass regulatorische Verpflichtungen eingehalten werden, werden die Philippinen eine zweitklassige Mineralwirtschaft bleiben, unabhängig davon, wie viele bilaterale Abkommen sie unterzeichnet haben."
Ausführlicher Artikel:
South China Morning Post
Dagegen, dass die Philippinen Korruption bekämpfen sollen und überbordende Bürokratie, ist sicher nichts einzuwenden. Allerdings müssen sie aufpassen, dass das Land nicht durch ausländische Firmen bei der Gewinnung von Mineralien zerstört wird. Wir hatten 2005 in Albay einen australischen Investor, der eine Goldmine betrieb und schädlichste Chemikalien in die Natur und ins Meer geleitet hat, was zu Vergiftungen und zu Fischsterben geführt hatte.
Übersetzt:
Zitat:In dem Forum wiesen sie darauf hin, wie riesige Bergbauunternehmen wie die Lafayette Philippines Inc, eine Tochtergesellschaft eines australischen Bergbauunternehmens, die Umwelt und die Lebensgrundlage der Gemeinschaft aufgrund von Zyanidverschmutzung, Umweltverschmutzung und Erschöpfung der Wasserressourcen erheblich zerstört haben.
Tatsächlich gehörten Lafayettes zwei Minenverschüttungen in Rapu-Rapu, die 2005 stattfanden, zu den „schlimmsten Bergbaukatastrophen auf den Philippinen“. Jüngster Bericht zeigt, dass die Sanierungsarbeiten am Minengelände und den umliegenden Küstengemeinden in Albay und Sorsogon sehr langsam verlaufen sind und die Kosten für die Rehabilitation jetzt auf P310 Millionen gestiegen sind („Langsame Fortschritte bei der Sanierung der Mine Rapu-Rapu“, Rappler, 08. Mai 2018).
Quelle
Wenn auch natürlich das Geld für die Philippinen winkt, so gilt es, solche Folgen unbedingt zu vermeiden.


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